Stimmung und Charme gibt es nur bei Marc Pircher
electrola
Freitag, den 21. August 2015 um 11:00 Uhr
Rekordverdächtig

Marc Pircher: Goldkelchen auf Platinkurs und „Leider zu gefährlich“

Marc Pircher stellt sein neues Album "Leider zu gefährlich" vor und noch bevor überhaupt der Silberling auf dem Markt kommt, holt es schon Gold. Doch was soll an so einer CD "Leider zu gefährlich" sein?

Marc Pircher überzeugte in diesem Jahr mit seinem aktuellen Album „Lieder zu gefährlich“ wieder die Fans. 10 tage vor der Veröffentlichung hatte diese schon zu tausenden das Album gekauft.

Marc Pircher holt Gold und Platz Eins auf einen Streich

„Das ist so cool“, schwärmt er. „Das Album hat schon vor Veröffentlichung am 24. Juli Gold eingespielt. Und das ist deshalb so cool, weil 10 Tage vor der Veröffentlichung noch kein Mensch, von denen die das Album gekauft haben, auch nur einen Ton gehört hatte! Das ist auch das erste Mal, dass ich das schaffe. Ich war selbst ganz überrascht.“ In der ersten Woche kletterte das Album auch prompt auf Platz Eins der Charts in Österreich.

Da kann Marc Pircher mit Recht stolz auf das Produkt sein. „Es ist ein typisches Marc Pircher Album und trotzdem ist eine Weiterentwicklung zu spüren. Mir ist bei jedem Album extrem wichtig, dass man die Wurzeln spürt, aber der Hörer nicht das Gefühl hat, ein Album ist wie das andere.“

Marc Pircher – „Leider zu gefährlich
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Marc Pircher: „Leider zu gefährlich“ – diese Frau

Und wo er schon mal so schön erzählt, wollen wir ihn auch gar nicht unterbrechen und lassen ihn erzählen, was auf dem Album alles drauf ist: „Musikalisch ist es wieder ein breites Spektrum. Ich habe Partystimmung und Nachdenkliches gemischt. Es gibt einfühlsame Balladen wie z.B. „I Bin Dei Starke Schulter“ und „Wia Bei Dir, War’s No Nia“. Aber genauso ist auch das Passende für eine Apres Ski Hütte mit Liedern wie „Aber heute Nacht“ und „Wo sind die Hände“ dabei. Die CD muss genauso abwechslungsreich sein wie meine Auftritte und die reichen von Gala-Auftritten bis hin zu Apres-Ski-Partys.“

Aber was bitte schön soll denn an einer CD „Leider zu gefährlich“ sein? „Na die Frau – die aus dem Lied! Da ist eine Frau, die ich sehr gerne erobern würde oder sie mich, aber am Ende bleibt man vernünftig. Aber man weiß genau, dass nur Blödsinn dabei rauskommen würde, wenn man der Versuchung nachgeben würde“, klärt uns Marc Pircher auf.

Typisch Marc Pircher!

Aber wie kommt man auf so einen Titel? „Der Titel wurde mir angeboten. Und ich war sofort begeistert und wollte ihn als Titelmelodie. Es ist ein guter Slogan über den man automatisch spricht. Ein Slogan für eine CD muss einprägsam und nachdenklich sein – sowohl für Euch von der Presse als auch für die Fans, die die CD kaufen. Hätte ich die CD jetzt „Ich liebe Dich genannt, dann wäre das sicher die 150 CD geworden, die diesen Namen trägt.“

In diesem Moment müssen wir an unser erstes Interview mit Marc Pircher denken. 2013 erschien gerade sein Album „Alles wird gut“ und wir saßen in gemütlicher Runde bis er sein iPad zückte und von seinem neuen Video für „Fort von ihr“ schwärmte: „Wir kommen gerade vom Video-Dreh für’s neue Album! Sind wirklich gute Aufnahmen geworden!“. Diesen Satz lesen und hören wir wirklich von jedem Video-Clip, denn uns die Promoter, Plattenfirmen und Künstler zusendet. Doch damals durften wir lernen, wenn Marc Pircher sagt, dass etwas gut geworden ist, dann ist es einfach genial. Auch zu „Leider zu gefährlich“ gibt es ein solches Video! Auf diese Ideen muss man erst einmal kommen.

Marc Pircher: „Im Prinzip wissen, die Leute, was sie erwartet …“

„Im Prinzip wissen, die Leute, was sie erwartet, aber es ist auch immer wieder etwas Überraschendes dabei“, sagt er nicht ohne stolz. Genau das ist aber auch sein Markenzeichen. Nach diesem Motto gestaltet der Sänger nicht nur seine CDs und Videos. Diese Einstellung zieht sich wie ein roter Faden durch seine Konzerte, sein MaPi-Fest und jedes neue Album.

Die Überraschung auf dem neuen Album ist „ein Lied mit einem Kinderchor aus Kitzbühel.“ Für den Familienmenschen stellte sich die Frage, ob er dabei mitmachen würde, gar nicht als die Kinder ihn fragten. Das war keine „Frauensache“ – sondern Ehrensache. „Das ist eine Musikschule und die sind wirklich sehr gut und ich singe mit ihnen die Titel: „Wir sind Kinder der Musik“. Das ist ein ganz alter Titel, der mir dann zufällig durch die Hände geflogen ist, als ich mein Archiv daheim ein bisserl durchsucht hab. Da dachte ich, dass passt doch perfekt, wenn ich mit dem Kinderchor etwas aufnehmen möchte.“

Marc Pircher – „Leider zu gefährlich“
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„Der erste Titel auf dem Album ist auch der erste Titel aus unseren Konzerten: „Wo sind die Hände““, stellt Marc Pircher sein Album weiter vor, „Der kommt sehr gut an bei unseren Zuschauern. Da geht es richtig rund – von der ersten Sekunde an.“ Diesen Titel singt Marc Pircher auch am 20. September im Fernsehgarten bei Andrea Kiewel.

Ganz Heimatverbunden zeigt er sich auf dem neuen Album „Leider zu gefährlich“ dann auch noch. „Es gibt ein schönes Duett mit den Zillertaler Harderlumpen. Das ist ein Titel über unsere Heimat: „Schönes Land Tirol“. Das ist eigentlich ein älterer Titel von mir, den haben wir noch einmal als Duett aufgenommen.“ Aber da gibt es noch einen Titel: Das „Mayrhofen – Lied“. Wer Marc Pircher kennt, der weiß, dass in seinem Heimat Ort eine ganz besondere Halle steht und in dieser geht es auch 2016 beim MaPi-Fest vom 10-12. Juni wieder richtig rund mit den Calimeros, Andy Borg, Die Paldauer und vielen, vielen mehr. Karten gibt es wie immer bei Marc Pircher auf der Homepage.

Marc Pircher über Musikantenstadl, Stadlshow und „Immer wieder sonntags“

So ein neues Album muss natürlich auch promotet werden. Gern gesehener Gast trotz Currysoße ist der Sänger bei „Immer wieder sonntags“. Doch den Job von Stefan Mross kann sich der Sänger nicht vorstellen: „Das wäre nichts für mich! Das ist eine denkbar ungünstige Sendezeit. Immer mitten in der Nacht aufstehen, das ist nichts für mich. Außerdem geht dafür jedes Wochenende im Sommer drauf und da habe ich ja meine Auftritte. Das soll mal der Stefan machen, der macht das Prima.“

Am 12. September wird Marc Pircher in der neuen Stadlshow dabei sein. Zu der ganzen Situation hat er eine klare Meinung: „Das ist wahnsinnig Schade für den Andy. Er hat das wirklich super gemacht. Jetzt muss man erst einmal sehen, wie es weiter geht. Ich drücke jedenfalls der Francine Jordi die Daumen.“

Für sich persönlich hat er nur einen Wunsch: „Wenn es uns immer so gut geht wie jetzt, dann ist alles gut!“